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Ich kaufe inzwischen grundsätzlich nur noch selten bei Discountern ein, was einfach daran liegt, dass ich meine Nahrung bevorzugt beim lokalen Biobauern erwerbe und „bei Aldi“ deshalb nur noch ab und zu Dinge wie Haushaltswaren, Aktionsartikel oder eben mal Bioware aus Sonderaktionen erwerbe, aber nicht etwa den Basiseinkauf mache, wie ja bei Vielen üblich. Trotzdem finde ich grundsätzlich positiv, wenn Discounter vegane und/oder gesunde Sachen anbieten, und dieses Jahr ist der allgegenwärtige Aldi von der Albert-Schweitzer-Stiftung an die erste Stelle gesetzt worden, insbesondere der für mich erreichbare ALDI SÜD, der bzgl. veganer und gesunder Ernährung Fortschritte gemacht hat und weitere Neuerungen plant:

Nicht zuletzt hat der veganfreundlichste Discounter 2017 festgelegt, seinen Kunden vegetarische und vegane Alternativen anzubieten sowie sein Sortiment diesbezüglich laufend zu erweitern. Die Lieferanten werden zudem aufgefordert, auf vermeidbare Kleinstmengen tierlicher Produkte zu verzichten, was das vegane Angebot weiter vergrößern dürfte. Auch im Bereich Kosmetik, Körperpflege, Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel will Aldi Süd verstärkt pflanzliche Rohstoffe nutzen.“ (Zitat aus „Liste veganfreundlichster Supermärkte“ von der Albert-Schweizter-Stiftung

Aldi Süd ist dadurch jedenfalls zum tierfreundlichsten Discounter des Jahres ausgezeichnet worden, und da man immer wieder liest, dass weit über 90% der Bevölkerung bei Aldi einkaufen, ist es ja nicht ganz unwichtig, was dort verkauft wird.

Übrigens: Nachdem AldiSüd im Februar 2015 seine erste Tierwohl-Richtlinie veröffentlicht hatte, erfolgte jetzt eine Aktualisierung, die eine Reihe weiterer Tierschutzthemen aufgreift. So wurden z.B. nicht nur Mulesing-Wolle&Wollprodukte aus dem Aldisortiment genommen, auch Angorawolle wird zukünftig nicht mehr verkauft werden, u. Einiges mehr. (Aktualisierung der Aldi-Tierschutzpolicy)

Ich denke, dass es immer ein gutes Zeichen ist, wenn bei Discountern solche Veränderungen praktiziert werden, denn dann erreicht es alle Menschen und ermöglicht Zugang für Personengruppen, die sich ansonsten keine Gedanken machen oder glauben sich Tierschutz nicht leisten zu können. Und was bei Aldi geht, dürfte ja wohl beim Rest der Branche dann auch keine Ausreden mehr zulassen.

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