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leisten mir mittlerweile fast täglich Gesellschaft, als veganes, rohköstliches Frühstück, als Beilage oder Curryzutat statt Reis oder Quinoa (-die heimische Alternative zum Superfood sozusagen-), als Salat oder auch als Mehl in Gebäck oder Pfannkuchen.

 
Buchweizen ist so herrlich vielseitig, ob tagelang gesprosst, oder, wie hier auf dem Foto nur über Nacht „angesprosst“(also nur ein paar Stunden eingeweicht), er schmeckt in allen Daseinsformen, sogar roh aus der Tüte kann man ihn knabbern, dann ist er allerdings hart und nicht für Jedermann’s Zähne geeignet. 

Darauf gekommen bin ich eigentlich nur durch meine Faulheit, denn ich vergesse abends gerne mal mein Getreide für’s Frühstück vorzuschroten und einzuweichen (mein Standardfrühstück an Werktagen ist seit Jahren der ebenfalls sehr variantenreiche „Bruker’sche Frischkornbrei„) – oder, wenn ich daran denke, fühle ich mich so müde, dass ich diese furchtbar „anstrengendeVorbereitung“ einfach nicht mehr leisten kann…dann kommt Buchweizen ins Spiel, den man morgens auch nur kurz eingeweicht genießen kann, das geht dann neben dem Kaffeekochen oder während der Morgenroutine, ist also sowas wie ein „schnelles Korn„, das als „Getreide-Fastfood“ sogar von der Brukerschen Vollwertkost akzeptiert ist.

Seit ich ein paar Eschenfelder Sprossengläser mein eigen nenne, passiert es übrigens kaum noch, dass kein frisch gesprosster Buchweizen im Haus ist, denn eins der drei Gläser ist im Grunde dauerbelegt, manchmal habe ich auch zeitversetzt Buchweizen in allen drei Gläsern, eben weil er zu soviel passt, dass ich ihn immer gebrauchen kann.

Buchweizensalate finde ich übrigens eine sehr praktische Erfindung für den Winter, weil sie schnell zusammengerührt und gut auf Vorrat machbar sind, im Kühlschrank auch tagelang überleben (natürlich mit etwas Vitaminverlust, also nicht zuuu lange) und damit eine komplette Mahlzeit liefern, auch wenn gerade keine Zeit oder Lust zum Kochen ist. Wenn der verwendete Buchweizen nur gesprosst und nicht gekocht ist, ist es sogar ein Rohkostgericht.

Hier ein einfaches Basisrezept, das man natürlich mit anderen Gemüsesorten jederzeit umgestalten kann:

200 g Buchweizen, 400g Gemüsebrühe, 3 Möhren, 2-4 Frühlingszwiebeln, ein Apfel, je nach Jahreszeit 2 frische oder gewürfelte getrocknete Tomaten, zwei Stängel Petersilie/Dressing: 2-3 Esslöffel Obst-Essig (z.B.Johannisbeeressig), 1 Teelöffel Feigensenf, 1 Teelöffel gekörnter Senf, 4 Esslöffel Olivenöl, Salz und Pfeffer

1.Den Buchweizen in der Gemüsebrühe 15-20 Minuten garen, abkühlen lassen.

2. Aus den Dressing-Zutaten eine Marinade herstellen, sollte es zu dickflüssig sein, evtl.mit etwas Wasser oder Orangensaft verlängern.

3. Die Zwiebeln, Möhren, Tomaten und Äpfel klein würfeln.

4. Alles mit dem Dressing vermischen, gut durchziehen lassen und mit der Petersilie bestreuen. Guten Appetit.

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