…ist es möglich und in jedem Fall sinnvoll? Wie so oft muss man sich genau informieren und differenzieren, das zeigt auch dieser Zeitungsartikel der Süddeutschen: http://www.sueddeutsche.de/leben/nachhaltigkeit-im-supermarkt-wie-boese-ist-die-plastikverpackung-1.2892418

Persönlich lasse ich vor allem sowieso schon lange alle Plastiktüten weg, nehme Stoff-Einkaufstüten mit und auch im Supermarkt das Gemüse lose in den Einkaufswagen, auch wenn’s der Kassiererin mehr Arbeit macht, diese Extratüten müssen nun echt nicht sein. Das Meiste kaufe ich längst woanders, als Biokiste und auf dem Markt, und auch sonst möglichst viel direkt bei den Erzeugern (Kartoffeln, Spargel, Hundefutter, Wein etc.), auch Öle, Nudeln und Bohnen kriegt man zum Abfüllen beim Bauern, allerdings sollte man mögliche Autofahrten hier mitberechnen und abwägen. Die gute Nachricht ist jedenfalls, dass alleine das vegane Essen, also der Verzicht auf die tierischen Produkte, für die Umwelt richtig viel bringen, die Zahlen dazu kann ich mitunter kaum glauben. Berühmtes Beispiel: Die Co2-Einsparung als Autofahrt zwischen Ost-und Westküste für den auf Rindfleisch verzichtenden Amerikaner: 

 (Quelle: Brandon Brazier)

Oder der Vorschlag durch Smoothie zum Frühstück (aus verpackungsfreiem Obst&Gemüse gemixt) so viel Co2einzusparen wie ein Mittelklassewagen bei einer Reise entlang der gesamten Westküste der USA ausstößt – weitere Rechenbeispiele finden sich in den Büchern von Brandon Brazier oder auch in 

 
anderen „Klima- Kochbüchern“: 

 

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