Das Thema einer kürzlich gezeigten ZDF-Dokumentation beschäftigt mich schon lange: Nitrat im Grundwasser … und der Gülleüberschuss, der auf unsere Äcker „ausgebracht“ wird – und wenn ich noch so gerne Fleischesser wäre: diese Fakten alleine wären Grund genug etwas gegen die Massentierhaltung zu unternehmen und wenigstens vegan zu essen, um die industrielle Fleisch- und Milchproduktion nicht länger finanziell zu unterstützen … wer die Zusammenhänge noch nicht genau kennt, sollte sich das Video unbedingt anschauen:“ Zeitbombe im Trinkwasser“  bei ZDF/planet-e. Eine Karte zeigt dabei die besonders belasteten Gebiete in Deutschland: 

 

Denn Deutschland gehört zu den größten Trinkwasserverschmutzern in der EU: vor allem Kot und Urin aus der Massentierhaltung gefährden unser Wasser. Denn diese Gülle wird deutschlandweit auf die Felder gekippt und sickert ins Grundwasser. Die Zahlen sind dramatisch: Der Nitrat-Grenzwert wird in der Hälfte aller Messstellen in Deutschland nicht mehr eingehalten. Dabei wirkt Nitrat beim Menschen eindeutig Krebs-auslösend, das ist lange bekannt. Neu ist, dass man sich EUweit endlich des Problems bewusst wird, was nur beweist, wie dringlich es mittlerweile ist. Schade deshalb, dass Viele immer noch glauben wollen, es bestünde keine Gefahr, unser Trinkwasser sei gut trinkbar, gar „gesund“…diese Karte zeigt dagegen, wo schon jetzt die Bürger, vor allem Kinder, Schwangere und alte Menschen, auf gut deutsch „vergiftet“ werden. Wer meint, das sei übertrieben, findet einschlägige Zahlen auch beim Umweltbundesamt … und die sind von 2010&2012, besser geworden ist seitdem nichts. Da immer mehr produziert wird, wird zukünftig noch mehr Gülle anfallen, das nur als ein Teil der gefährlichen Entwicklung. Ich hatte mir vor einigen Jahren einen Sprudler zugelegt, um weniger Mineralwasser-Flaschen (nur noch in Plastikflaschen, Autofahrten etc.) kaufen zu müssen, jetzt steht dieses an sich sinnvolle Gerät ungenutzt in meiner Küche, denn auch im Rhein-Main-Gebiet sind die Zahlen mittlerweile sehr schlecht. 

Neben den tierquälerischen Haltebedingungen ist die Gülleausbringung für mich persönlich ein ganz zentraler Punkt, warum ich angefangen habe vegan zu essen. Das ist das Mindeste, was ich tun kann.

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