…ist ein Thema, zu dem es noch nicht allzuviel auf dem Büchermarkt gibt.

Ein viel gelobtes Grundlagen-Kochbuch für die Familienküche, mit weiteren Informationen von Babybrei bis Nährstoffe, ist dieses von Christina Kaldeway:

 

Auch das kürzlich erschienene vegane Familienkochbuch scheint gute Kritiken zu bekommen: 

  
Für einen persönlichen Bericht über die Umstellung auf die vegane Ernährungsweise kann ich das Buch „Mami, ist das vegan?“ noch’mal empfehlen…auch wenn mich persönlich die wiederholte Erwähnung der „armen Kälbchen“ etwas genervt hat, gibt es m.W. nichts Vergleichbares und einige Rezepte für die Alltagsküche sind auch enthalten.

Ab August sind aber wohl einige Neuerscheinungen zu erwarten, wie z.B. dieses…das allerdings etwas sehr nach hohem Ersatzproduktgebrauch klingt, mal sehen.

Auch das Buch der an sich von mir sehr geschätzten Edith Gätjen („Lotta/Essensspaß…“ u.a.) & Dr. Markus Keller, „Das genial vegetarische Familienkochbuch 

 ….wird so unterschiedlich beurteilt, dass ich – trotz veganer „Tauschbörse“ und wohl praktischem Wochenplan – keine Empfehlung aussprechen kann, zumal ich es zwar geliehen, aber noch nicht wirklich gelesen habe…vllt. lohnt sich aber mal ein Blick hinein in Buchhandlung oder Bücherei.

Wer kostenlose Informationen zu veganer Kinderernährung sucht, wird zunächst von DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) bis Peta e.V. (Tierrechtsorganisation) sehr unterschiedliche Aussagen finden, ob man Kinder vegan ernähren kann oder lieber nicht. Die fachliche herrschende Meinung in Deutschland ist eindeutig: Die Gefahr einer Mangelernährung wird, gerade für Kinder, als zu groß angesehen. Damit hinkt Deutschland aber ausländischen Fachmeinungen hinterher, USA oder auch Schweiz sehen das längst anders. 

Ich persönlich finde es wichtig, sich mit den drohenden Gefahren bei zu nachlässiger Ernährung auseinanderzusetzen, denn tatsächlich sind die Schäden für Kinder, falls es zu Mängeln kommen könne, ungleich schwerwiegender als für Erwachsene. Aber verunsichern lassen muss man sich auch nicht, schließlich überleben viele Kinder bei uns auch die übliche Mangelverkostung mit ständig Nudelgerichten, viel Pommes, zuckersüßen Cerealien, Fruchtjoghurts und Süßgetränken sowie Süßigkeiten und auch Nahrungsergänzungsmitteln, von Wurststullen und zuviel Fleisch & Milch ganz abgesehen. 

Gute Informationen bekommt man m.E. z.B. bei der Schweizer Fachgesellschaft für Ernährung (www.SGE-ssn.ch), deren „Ernährungsscheibe für Kinder“ einen komplett anderen Ansatz verfolgt als die deutsche Ernährungspyramide, mehr verhaltensorientiert ist und Obst&Gemüse in den Mittelpunkt stellt: Merkblatt zur Ernährungsscheibe, außerdem Infoblätter zu veganer Schwangerschaft und Stillzeit anbietet – zu den Downloads.

Ein hilfreicher Artikel zu den „Problem-Nährstoffen“ ist auch von Dr.Keller abrufbar – „Vegane Kinderernährung

Eine Literaturliste kann außerdem bei der Redaktion des UGB (Verein „Unabhängige Gesundheitsberatung“) unter dem Stichwort „Vegane Kinderernährung“ per E-Mail an redaktion@ ugb.de kostenlos angefordert werden.

Und natürlich halten Vebu und Peta Infos bereit, die allerdings tw. kritisch zu lesen sind. Unstrittig ist, dass in jedem Fall eine Vitamin B12- Supplementierung zwingend erfolgen muss.

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