…in der Spargelzeit (noch bis 24.Juni) werden die leckeren Stangen bei uns so oft wie möglich verputzt, in allen denkbaren Varianten, bevorzugt aber ganz klassisch mit Kartoffeln und Sauce Hollandaise. 

Dazu schwirren auch diverse vegane Rezepte durch’s Netz, die aber leider, wie ich schon letztes Jahr feststellen konnte, nicht alle funktionieren, denn natürlich ist es schwierig eine Speise zu veganisieren, die nun wirklich hauptsächlich aus Eigelb und Butter besteht. Den Anspruch, dass die Soße genauso schmecken muss wie das Original, sollte man vielleicht aber auch beiseite schieben, rein pflanzliche Soßen sind nunmal keine Eiersoßen und haben ihren eigenen Geschmack, der dennoch gut und lecker sein kann.

Wenn man was relativ Klassisches sucht, wäre dieses Rezept, gefunden bei der „Vegan Taste week“ (Vegan-Einsteiger: hier mal reinschauen!) der Albert-Schweitzer-Stiftung jedenfalls ein gutes, denn die Mitverwendung von Kala Namak sorgt für dabei für das erstrebte „Eifeeling“:

Sauce Hollandaise vegan 

„Für zwei Personen/Zutaten:

  • 250 ml Soja Cuisine
  • 125 g Alsan (oder andere vegane Margarine)
  • ½ TL Senf mittelscharf
  • Prise Salz
  • frische Zitrone
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 TL Sojamehl
  • 1 TL Agavendicksaft
  • eine Prise Kurkuma
  • 2 EL Hefeflocken
  • Kala-Namak-Salz (gibt einen typischen Ei-Geschmack)

Zubereitung

Von der Soja Cuisine 2 EL abnehmen. Den Rest zusammen mit der Margarine in einen Topf geben erwärmen und aufkochen. Den Senf, das Salz und ein paar Spritzer Zitrone hinzugeben und abschmecken (Vorsicht beim Senf – je nach Sorte wird auch weniger als ½ TL benötigt). Die 2 EL Soja Cuisine mit der Speisestärke verrühren, die Mischung in die Sauce einrühren und aufkochen. Das Sojamehl dazugeben. Kurkuma, Agavendicksaft und Hefeflocken unterrühren. Wenn vorhanden, noch etwas Kala-Namak-Salz hinzugeben. Noch einmal kurz aufkochen lassen, abschmecken und servieren.

Die vegane Sauce Hollandaise passt klassisch zu Spargel und Petersilienkartoffeln, aber auch andere Gemüsesorten wie Brokkoli oder Blumenkohl eignen sich hervorragend.“

(Link)

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