…wird ab sofort zu meiner „Beute“ beim Gassigehen, denn in der Löwenzahnpflanze finden sich die nicht nur die guten sekundären Pflanzenstoffe „Flavonoide„, sondern auch noch ein besonders hoher Kaliumgehalt, weshalb solche Wildpflanzen nicht nur essbar, sondern sehr gesund sind. Einzige Herausforderung ist, in meiner Umgebung Stellen zu finden, wo nicht gespritzt wird, also Sammelgelegenheiten abseits der Felder und Straßen.

Die ganze Pflanze vor der Blüte und mit der Wurzel besitzt getrocknet und aufgekocht als Tee eine harntreibende Wirkung und fördert die Gallensekretion, denn in der Wurzel befindet sich u.a. Inulin. Ab der Blüte bis Frühsommer sind die jungen Blätter auch als Frühjahrskur anzuwenden.Die jungen Blätter sind außerdem ideal für Salate (pur oder gemischt) und pikante Frühjahrskur-Mixgetränke und Smoothies. Die Blütenknospen lassen sich als Löwenzahnkapern oder Mixed Pickles zubereiten, die Blüten sind auch eine prima Grundlage für Gelee, Magenbitter, Liköre, Desserts und natürlich als hübsche Dekoration, z.B. für Salate oder die Butterdose. Auch die Wurzeln sind aufgrund ihres Fructosegehaltes eine Besonderheit: Man findet Löwenzahnkaffee, Wurzelkorn und eingelegte Wurzeln als Kurmittel.

Meistens ist Löwenzahn ja schon im eigenen Garten zu finden, besonders gedeiht er dort, wo üppigst Nährstoffe vorhanden sind, v.a. Stickstoff. Vor allem für unsere Honigbienen ist der blühende Löwenzahn auch wichtig, insofen hat er, entgegen seinem Ruf als böses Unkraut, durchaus einen hohen ökologischen Wert. 

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