Lt. einer neueren Studie der Umweltstiftung WWF haben sich die weltweiten Ackerflächen zur Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung deutlich und abermals verringert – wegen des wachsenden Fleischkonsums.

Für mich persönlich wiegt dieses Argument für pflanzliche Ernährung fast schwerer als die reine Tierschutzfrage, obwohl ich natürlich auch wegen der täglichen Tierquälerei in einem Großteil unserer Fleisch- und Milch/Eierproduktion fast ausschließlich vegan esse.

Aber äußerst bedenklich ist eben auch, wenn ich lese, dass sich bis 2050 die benötigten Ackerflächen noch mal um 1166 Quadratmeter pro Kopf/Jahr verringern werden. Der WWF empfiehlt deshalb inzwischen klar, weniger Fleisch und tierische Produkte zu essen, für Alle….ein paar Veganer mehr werden da nicht reichen!

Fast 70% der Flächen, die Deutschland als Acker nutzt, werden z.B. nur für die Futterherstellung genutzt, hauptsächlich in Südamerika. Das Schlimmste dabei ist, dass viele Flächen dort durch Überdüngung schon so vergiftet sind, dass sie komplett verloren gehen. Hier hilft nur noch radikales Umdenken. Und Informationen. Immer wieder höre ich, dass Fleischesser sich über diesen Futteranbau überhaupt nicht im Klaren sind. Dabei ist das nur ein Teil des Problems. Es gäbe noch viel mehr zu tun, aber wo sich Fleischesser schon von einem „Veggietag“ in der Kantine bedroht sehen, als ginge es um Leib und Leben, werde ich dann zum Schwarzseher;-)

Advertisements