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Auf Vollkornbrot umzusteigen ist mir nicht schwergefallen, schon vor 30 Jahren gab es das problemlos in jedem Supermarkt und Brot war sowieso eins meiner „favourites“.

Damals habe ich Bruker gelesen und mich in „Vollwertkost“ versucht, weil ich einfach gesund essen – und das scheinbar unvermeidliche Schicksal aller Frauen meiner Familie, mit den Jahren stark in die Breite zu gehen und spätestens mit 40 ein Arsenal an Medikamenten mitzuführen – vermeiden wollte.

„Brukerianer“ bin ich trotzdem nie geworden, Extreme waren und blieben mir fremd.

„Veganer zu werden“ erschien mir deshalb auch lange Zeit einfach völlig unpassend für mich, auch wenn es Tofu inzwischen sogar „bei Aldi“ gibt … denn „was kann man denn dann noch essen“???…und militanter Tierschützer war ich ja nun auch nicht.

Allerdings schon länger Fast-Vegetarier, denn das wird man doch ziemlich automatisch, wenn man versucht sich gesund zu ernähren, auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt höchstens zweimal die Woche Fleisch.

Auf „vegan“ umzusteigen, erscheint mir heute dennoch vergleichsweise schwierig, zumindest, wenn man, wie ich, persönlich keinerlei Veganer kennt, aber noch gesellschaftsfähig bleiben und mit Fleischessern zusammenleben will.

Und, was ich ansonsten unter guter Ernährung verstehe, erfüllt ein Nahrungsmittel nicht nur, weil es vegan ist – manchmal sogar im Gegenteil (-Einige vegane Lebensmittel enthalten sehr ungute Zusatzstoffe-) – und auch zu Tofu und Soja hab‘ ich mir bezüglich des ernährungsphysiologischen Wertes noch keine abschließende Meinung gebildet.

Aber ich hab‘ ein bisschen rumgelesen und das Gelesene mit meinem beruflichen Hintergrundwissen verbunden, ein paar Filme über unsere Massentierhaltung angeschaut und über mich selbst gestaunt, wieso man eigentlich sowas angucken und am Tag darauf beim Biss in die Wurstsemmel wieder „wunderschön“ verdrängen kann!?? Und warum ich nicht endlich mal wirklich konsequent bleiben und ein Statement gegen diese Tierproduktion setzen kann, die mir schon sehr lange ein Dorn im Auge ist (…wie auch noch weitere Praktiken der Lebensmittelindustrie, von denen ich als Angehörige der Gesundheitsbranche leider einfach zu viel weiß;-))

Also, warum nicht einfach mal „vegan“ ausprobieren, zumindest mal eine Woche, einen Monat, ein halbes Jahr(?) ganz praktisch und persönlich testen, wie vegane Ernährung (und veganes Leben?) gehen könnten und was ich dann, jenseits von Einschätzungen und Vorurteilen, wirklich davon halte?

Es wird ein langer Weg werden und es wäre schön, wenn mich jemand dabei begleitet.

Vielleicht habt Ihr auch Lust mal einen Versuch zu wagen, ohne Tier zu essen, jedenfalls ohne Fleisch, Wurst, Fisch, Eier und Milch.

Vielleicht seid Ihr nur mal neugierig, ob so ein „Mittelalter“ wie ich, mit über 50!! Jahren fleischigem Lifestyle auf dem Buckel, überhaupt noch dazu in der Lage ist. (Ehrlich, da bin ich selbst gespannt;-))

Vielleicht seid Ihr schon Veganer und bekommt Lust mir hier und da auf die Sprünge zu helfen …

das wäre schön!

Ich will es jedenfalls versuchen!!! Und mir selbst und Anderen mit meinen Erfahrungen, aufgesammelten Infos & links sowie netten Rezepten den Weg etwas erleichtern … Wir werden sehen!

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