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Wie fängt man an mit dem Umstieg?

Bei mir „alter Leseratte“ sind die ersten Schritte, fast egal bei welchem Thema, zunächst immer mit dem „Studium“ einschlägiger Literatur verbunden. Da ich gerade sowieso krank bin (bettlägerige Bronchitis) und nicht viel was Anderes tun kann, hab ich mir mal zusammengesucht, was ich zum Thema schon da hatte (fast alles auch schon mal gelesen, aber wenig behalten:-( ):

Anständig essen“ von Karin Duve
Vegan“ von Marc Pierschel
Gabel statt Skalpell„-Hg. Gene Stone
Vegan kochen“ aus dem Neun Zehn Verlag und
Vegan kochen“, „So klappt die Umstellung“ von Celine Steen & J.M.Newman
sowie diverse Fachbücher zum Thema „Vegetarismus“ von Prof. Claus Leitzmann und von Dr. M.Keller z.B. oder Bücher zu unserer Lebensmittelproduktion von Michael Pollan („das Omnivoren-Dilemma“) bis H.-U. Grimm u.a.

Relativ neu dazu kamen dann
Claudia Klinger’s „Unverbissen vegetarisch“, ein Buch nach dem gleichnamigen blog, das unvermeidliche „Vegan for fit“ von Attila Hildmann und der Erfahrungsbericht „Mami ist das vegan?“ von Jumana Mattukat.

Selbstredend hatte ich 2010 auch „Tiere essen“ von J.S.Foer gelesen, was mich schon beeindruckt hatte, aber nicht so nachhaltig, dass ich, länger wie 4 Wochen vielleicht, auf mein geliebtes Leberwurstbrot verzichtet hätte…
Viel mehr bewirkt hat da aktuell Claudia Klinger mit ihrer unverkrampften Rangehensweise. Ihr Buch hat in kleinen Denkhäppchen zu praktischem Handeln geführt, denn statt von vorneherein die „reine Lehre“ zu predigen hat sie mir ganz praktisch Ängste genommen, da bei ihr sogar ein Biss in die Wurst kein Rückfall, sondern ein menschlicher Stolperstein wäre, den man mit der Zeit überwinden kann – so geht Pädagogik!

Meine ersten Erlebnisse mit lebenden Veganern waren dagegen leider so wie meine Vorurteile: „Fragen beantworten sie mir gerne, aber nur, wenn ich erzähle, was ich genau vorhabe und wenn ich auch meinen Hund vegan ernähre und ja wohl meine Lederschuhe sofort wegwerfen werde“, so in der Art….
Das weiß ich aber alles noch nicht und da bitte ich mir noch kreative Bedenkzeit aus…wer damit nicht klar kommt, sollte auch bitte mein blog besser meiden, denn ich will nicht der „beste Veganer aller Zeiten“ werden, sondern bestenfalls „jeden Tag ein bisschen mehr vegan“!
Und dann wäre ich schon froh, wenn ich das schaffe…

Bis es soweit ist, leistet mir das „Umsteiger-Abo“ der Tierrechtsorganisation PETA gute Dienste, das mich per tgl. Newsletter mit vielen Fakten und Rezepten rundum informiert, wie veganes Leben funktionieren kann. Das empfehle ich auch allen weiter, die am Thema interessiert sind: „Vegan-Start“

Ein ähnliches Abo findet sich auch beim Vegetarierbund, für Alle, die es erst mal mit ovo-lakto-vegetarischer Ernährung versuchen wollen, die sanftere Einstiegsvariante sozusagen: „Veggie-Abo“

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